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Rettet den Buchenhof-Wald!

Gedenktag für den Buchenhofwald

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Die Mitglieder der Bürgerinitiative „ Rettet den Buchenhofwald“ gedachten am 9. Februar 2011  mit einer Mahnwache der genau vor einem Jahr gefällten 162  Bäume.  Obwohl der Bürgerentscheid zur Erhaltung des gesamten Waldes mit überragender Mehrheit gewonnen wurde, hatte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die sofortige Fällung entschieden.

Heute wird in dem Waldbiotop ein Wohnprojekt mit 66 Wohneinheiten verwirklicht. Die angrenzenden Nachbarn  klagen schon jetzt über überlaufende Siele und überschwemmte Grundstücke. Durch die Rodung der Jahrhunderte alten Bäume und die Versiegelung von Flächen, kann das anfallende Oberflächenwasser nicht mehr aufgenommen werden. Unklar ist auch die Zukunft der denkmalgeschützten Baedecker Villa, die seit der Übernahme durch den renommierten Bauverein der Elbgemeinden leer steht und dem Verfall preisgegeben wird.

Aktualisiert ( Sonntag, 20. März 2011 um 17:32 Uhr )
 

Die Ziele der Bürgerinitiative "Rettet den Buchenhof-Wald"

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Der Baum

Zu fällen einen schönen Baum,
braucht's eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenk es,
ein Jahrhundert.

Eugen Roth

Zwischen dem 9. Februar und dem 12. Februar 2010 wurden in Hamburg-Iserbrook auf dem Gelände des Buchenhofs an der Osdorfer Landstraße 372/374 durch den Bauverein der Elbgemeinden eG (BVE) 162 Bäume in einem 200 Jahre alten, naturbelassenen Buchenwald gefällt. Die Teilzerstörung dieses Biotops erfolgte, obwohl sich die Bürgerinitiative Rettet den Buchenhof-Wald für den vollständigen Erhalt des Waldes eingesetzt hat und mit einem Bürgerbegehren erfolgreich war.

Buchenhof-Wald vor der Zerstörung

Buchenhof-Wald nach der Zerstörung am 9. Februar 2010

Vor der Teilzerstörung Beginn der Fällarbeiten am 09. Februar 2010

Die Bürgerinitiative Rettet den Buchenhof-Wald sieht ihre Arbeit auch nach der Teilzerstörung des Buchenhof-Waldes nicht als beendet an. Es ist vielmehr nötig, weiter zu machen, weil es in Hamburg politische Gremien und Behörden gibt, die es mit Gesetzen und artikuliertem Bürgerwillen nicht ganz so genau nehmen, wenn diese Investoreninteressen im Wege stehen.

Die Bürgerinitiative Rettet den Buchenhof-Wald setzt sich für ihre weitere Arbeit die folgenden Ziele:

  • Kontrolle der Selbstverpflichtungserklärung des BVE zur Bebauung des Geländes "Buchenhof-Wald"
  • Überwachung der zusätzlichen staatlichen Auflagen aus der Fällgenehmigung zum "Buchenhof-Wald" vom 9. Februar 2010
  • Einfordern der Zusage des Bezirksamtes, den ökologisch wertvollen Baumbestand durch konsequente Anwendung der Naturschutzgesetze sichern zu wollen
  • Sachliche Dokumentation der Zerstörung des einmaligen Urwaldes und Biotops Buchenhof
  • Restnatur in Iserbrook inclusive der Feldmark im Düpenautal retten
  • Demokratische Grundwerte sichern
  • Die Altonaer Bürger auf die politischen Missstände aufmerksam machen

Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf dieser Internetseite.

Aktualisiert ( Sonntag, 23. Oktober 2011 um 17:55 Uhr )
 


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